Wagen 163. Gelenkbusse sind aus der Not heraus entstanden. Nach dem Verbot von Busanhängern zur Personenbeförderung brauchte man eine Möglichkeit die Anzahl der Sitzplätze zu erhöhen. Anfangs nahmen sich spezielle Hersteller wie Göppel dem Bau von Nachläufern an, später nahmen auch die Bushersteller selber die Produktion auf. So kamen auch die Gelenkbusse der OVB Pekol immer dort zum Einsatz wo kurzfristig größere Mengen von Fahrgästen befördert werden mussten. In einer Garnisonsstadt, wie Oldenburg es noch zu Anfang der achtziger Jahre war, mussten jeden Freitag Mittag Hunderte von Soldaten aus den Kasernen zum Hauptbahnhof befördert werden. Großveranstaltungen, wie Fußballspiele, Flugtage oder Kramermarkt wären, was den Personentransport betrifft, ohne die Gelenkbusse nur schwer zu bewältigen gewesen. Das Bild oben zeigt den Bus an einem Freitag beim Verlassen des Hauptbahnhofes, nachdem er Soldaten aus der HvT-Kaserne dort abgesetzt hatte. Auf dem Foto ist auch zu erkennen, dass die mittlere Tür, nicht wie bei dem Vorgänger SG 192, nach dem zweiten Fenster eingebaut war, sondern jetzt wie bei den Solowagen schon immer, unmittelbar vor der zweiten Achse sitzt. Der Bus schied im August 1988 ohne Veränderungen an der Werbung aus.
Heiko Beyer 08.06.2011, 1153 Aufrufe, 0 Kommentare
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